Schreiben als Weg: Die kreative Kraft des Wortes

Worte faszinieren mich. Worte umhüllen mich mit ihrer einfachen Magie. Sie geleiten mich in eine neue Welt, bestehend aus Buchstaben, Wortfetzen, neuen Wörtern, Wortnebeln … Wörter können helfen und heilen. Wörter können das „Verstehen lernen“ fördern. Wörter können – so denn sie kreativ zusammengesetzt – einen Text erschaffen, welcher ein Tor in eine andere Welt öffnet.

Wörter. Wörter ziehen mich mit ihrer Magie seit jeher in ihren Bann. Bereits in der ersten Klasse der Grundschule wurde mir ein umfangreicher und differenzierter Wortschatz bescheinigt und habe ausdrucksstarke und fantasievolle Geschichten formuliert. Da ist es naheliegend, dass neben meinem Spezialinteresse „Fotografie“ eine meiner Hauptinteressen das „kreative Schreiben“ sowie die Schriftsprache – auch Linguistik genannt – ansich, ist. Und das solange ich denken kann. Schon immer spielten Worte, Grammatik und das Formulieren von Fach- und „normalen“ Texten eine wichtige Rolle für mich. Bereits als Kind habe ich gerne Bücher gelesen, in Wörterbüchern geblättert und mich mit Fremwörtern beschäftigt. Ich sauge die deutsche Sprache förmlich auf und wende diese an, bevorzugt schriftlich. Dabei verwende ich viele Fach- und Fremdwörter und entwickle detaillierte Schachtelsätze. Das alles jedoch ohne ein spezielles Wissen über Grammatikregeln – bei mir passiert das Schreiben intuitiv. Manchmal kann ich gar nicht genug bekommen von der Magie der Buchstaben, Wörter und Sätze und finde es bisweilen schade, nicht genügend Zeit zu besitzen, um mich stundenlang hinzusetzen und einfach nur zu schreiben. Denn schreiben geht nicht im hier und jetzt. Im hektischen Alltag ist keine Zeit mal eben so eine kleine Notiz zu machen, Gedanken in eine visuelle Form zu bringen. Und oftmals ist es so, dass sie dann einfach wieder verschwinden – die Gedanken. Sang- und klanglos fortgetrieben werden mit dem Strom der Zeit und man sie nicht mehr in ihrer urpsrünglichen Satzkonstellation herbei zu holen vermag. Schade eigentlich, denn manchmal sind es solch wundervolle Sätze, welche ich versuche festzuhalten bis ich Zeit finde sie niederzuschreiben. Doch es bleibt keine Zeit … Wann? Wie? Gerade während der Arbeit kann ich nicht einfach mal innhalten, die Zeit anhalten und sagen:“Stop, Kinder. Bitte hört kurz auf zu streiten, ich muss nur eben diesen oder jenen Gedankenfetzen zu Papier bringen, bevor er sich in Luft auflöst.“ Schade eigentlich, denn so viele Gedanken bleiben unnotiert. Unausgesprochen. Ein Geheimnis. Dabei sind sie doch so wundervoll. Man müsste sich Zeit schaffen, Raum schaffen. Sein Spezialinteresse ausleben dürfen. Doch das ist nicht einfach. Vor allem, wenn man ein Blatt Papier, einen Stift und ein paar Minuten Zeit genau JETZT benötigt. Oft fließen die Gedanken durch meinen Kopf ohne sich in meinen Gehirnwindungen zu verfangen. Strömen unaufhörlich durch meine Gedanken – oft sind dies meine schönsten Gedanken – und genauso oft wünsche ich mir, eine Aufnahmegerät wäre dort oben eingebaut – dort oben wo all die schönen Gedanken entstehen.

Ich liebe philosophische Texte und Metaphern – hochwertigere und gehaltvollere Bücher ziehe ich einfach formulierten Romanen vor. Insgesamt habe ich 197 Bücher – alle mindestens 1x gelesen.
Rechtschreibfehler sind mir ein Graus und es ist besonders schlimm, wenn ich bei mir selbst welche entdecke. Wo wir wieder bei der Zeit wären. Hätte ich Zeit – ja, hätte ich welche, würde das vermutlich selten bis gar nicht passieren. Aber auch besonders in Zeitungen oder Büchern empfinde ich Rechtschreibfehler als wahre Folter und frage mich oft, wie so etwas passieren kann. Bei meinen Kollegen sehe ich die Fehler zwar sofort, aber ich mache sie selten darauf aufmerksam. Viel zu oft verbreitet man mit Verbesserungen jeglicher Art Unmut, was mir mehr als fern liegt. Besonders kompliziert für mich wird es, wenn mich jemand darum bittet einen Aushang oder ähnliches durchzulesen und gegebenfalls zu verbessern. Da ich häufig eine hochtrabende Sprache entwickel wenn ich mich auf einen Text „stürze“, möchte ich meist gleich den kompletten Text ändern und es bereitet mir große Schmerzen nur „das Schlimmste“ ändern zu dürfen.

Um mein ohnehin schon ausgeprägtes Interesse an Linguistik, Büchern und Schreiben weiter zu vertiefen starte ich bald in eine neue Aufgabe: ein Fernstudium – auf das ich mich schon wahnsinnig freue ! 🙂

 

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Ein Gedanke zu „Schreiben als Weg: Die kreative Kraft des Wortes

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