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Song von Mister S: Thematik Mobbing von autistischen Schülern https://www.youtube.com/watch?v=ZgZt1BaETKc
Was ich mir wünsche von unserer Gesellschaft?
Das sie einen Blick hat, für die die nicht so können wie sie wollen, dass die die nicht so können wie sie gerne möchten mehr Unterstützung erfahren. Das die Wahrnehmung geschärft wird für unser „Anders – sein“ und das Menschen im Autismus – Spektrum äußern dürfen im Spektrum zu liegen – ohne Angst haben zu müssen, gekündigt zu werden. Wie wertvoll es wäre, wenn Menschen im Spektrum offiziell in Kindertageseinrichtungen, Schulen und Horten arbeiten dürften und könnten und durch ihren „besonderen“ Blick Kinder im Spektrum erkennen und ihnen zu einer frühzeitigen diagnostischen Abklärung verhelfen und dessen Eltern unterstützen könnten. WEIL sie Ahnung haben. WEIL sie wissen wie es ist damit zu leben und das Verhalten der Kinder verstehen und deuten könnten.
WEIL sie sich einfach auskennen damit.
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Ein Gedanke zu „Gedankenwellen #5

  1. autistanbord

    Ich bin autistischer Arbeitgeber (also: Arbeitgeber der selbst Autist ist) und habe einige Autisten unter meinen Angestellten. Weitere im Rahmen der Freiberufler im Netzwerk, die kein Interesse an einer Festanstellung haben. Weitere einfach im Kollegenkreis, unter meinen ehemaligen Kommilitonen, etc. Wir arbeiten in einem Feld, das sich für uns anbietet. Der Autistenanteil in meiner Berufsgruppe liegt soweit für mich zu überblicken bei 10-15% und damit deutlich über dem Bevölkerungsdurchschnitt. Für uns ist das Label durchaus nicht von Nachteil, auch viele Kunden schätzen speziell unsere Arbeitsweise.

    Vielleicht liegt es gerade daran, dass ich sagen muss – ich kann mir Autisten in vielen Berufszweigen NICHT gut vorstellen. Gerade in den genannten Bereichen – Sicher, wenn es gerade im Einzelfall passt, vielleicht in ein Spezialinteresse hineinspielt… aber ich kann mir einfach grundlegend nicht vorstellen, dass man ausreichend Autisten finden würde, die sich einem solchen Stressjob auszusetzen bereit und fähig wären, um auch nur ansatzweise den Bedarf der betroffenen Kinder zu decken – die sind ja auch nicht alle auf einem Haufen, sondern verteilt.
    Und ich glaube, mit Blick darauf, was ich von meinen beiden nicht-autistischen Schwestern mitbekomme, die BEIDE Erzieherinnen sind, dass man den allermeisten Autisten (siehe oben: Sicher nicht allen) keinen Gefallen tun würde, ihnen den Zugang zu diesem Berufsfeld zu vereinfachen.
    Und den Kindern, mit denen sie arbeiten würden, auch nicht…

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