Über mich

„If you want to win anything – a race, yourself, your life – you have to go a little bit berserk!“

Dieses Motto begleitet mich schon mein ganzes Leben, denn seit ich denken kann, kämpfe ich um ein „normales“ Leben!

Seit 2014 bin ich staatlich anerkannte und leidenschaftliche Erzieherin, denn diesen Beruf wollte ich bereits seit meines vierten Lebensjahres. Auch ihn bzw. das Wissen darüber zähle ich zu meinen Spezialinteressen.

Als freundlicher, schüchterner aber sportlicher Mensch erlebe ich alleine oder gemeinsam mit meinem Freund immer wieder neue Dinge, die Glück und Gefühle für mich sichtbar und spürbar machen – oder mich sehr häufig an meine Grenzen bringen.

Als in einer eisigen Winternacht geborenes Dezemberkind liebe ich die Farben des Winters, den Frost und die Kälte, aber die Eigenheiten des Herbstes ebenso.
Die Natur betrachte ich mit all ihren Farben und wundervollen Dingen gerne in echt, in Büchern und durch meine Kamera. Hier achte ich besonders auf Details, denn diese liebe ich über alles.

Erst ein Detail macht ein Blatt, eine Blume oder ein Insekt zu etwas ganz besonderem, einzigartigen, denn kein Blatt hat gleich viele Ecken, Löcher oder Adern.Als „normaler“ Mensch sieht man ein Blatt. Erst wenn die Details sichtbar werden, erkennt man die Schönheit der Natur.

Sport mochte ich noch nie, doch heute gehört das Fahrrad fahren zu einer meiner liebsten Beschäftigungen. Ich fahre immer wieder die selben Strecken, sehe deren Veränderung und kann immer neue Dinge beobachten. Während des Fahrens bin ich allerdings darauf bedacht, sehr laut Musik zu hören, um alle anderen äußeren Reize außer die des Sehens auszuschalten. So verbinden sich die Musik und die Natur und werden eins. Das ist ein wundervoller Augenblick. Man kann es nicht festhalten in Worten oder Bildern. Aber in solchen Momenten fühle ich mich glücklich – und frei. Frei ICH zu sein und so zu sein wie ich wirklich bin.

 

Mode, Schminke und Trends sprachen mich noch nie an und interessieren mich bis heute nicht..

 

Noch nie habe ich einen Menschen nach dem Aussehen oder etwas anderem beurteilt. Im Gegenteil: sehr gerne und oft beobachte ich die Menschen aus der Ferne, wie sie gehen, wie sie lachen und wie sie sich verhalten. Welche Mimik und Gestik sie wann benutzen.
Früher übte ich das vor einem Spiegel. Heute besteht meine eigene Mimik und Gestik aus einem Puzzle – die Mimik und Gestik einer Vielzahl mir nicht bekannten Menschen.

Auch Bücher haben für mich eine besondere Bedeutung. Ich liebe den Geruch, das Gefühl ein Buch in der Hand zu halten und mit jeder Facette seine Besonderheit zu spüren. Schon mein ganzes Leben begleitet mich die Begeisterung für Bücher. Seit ich lesen kann interessiere ich mich für Fachbücher aller Art, aber auch Romane kann ich lesen – sofern sie von meinem Lieblingsautor sind.

So sehr wie ich Bücher liebe, so innig ist auch die Verbindung zur schriftlichen Sprache.

Sprechen mit Leuten, das mag ich nicht. Aber ich liebe zu formulieren, Schachtelsätze zu fabrizieren und eine detaillierte Schreibweise.

Dafür ist mir die Mathematik bis heute ein großes Rätsel …

Bei mir zu Hause leben 8 Schildkröten über welche ich ein sehr großes Wissen habe, sonst wäre mir die Nachzucht ebendieser nicht gelungen. Seit 2016 habe ich auch einen Hund. Manchmal verstehen wir uns nicht, ich denke, sie merkt das ich anders bin. Aber viel öfter hilft sie mir, dass mein Leben ein bisschen einfacher ist.

Erst vor kurzem habe ich erfahren, dass ich in der Autismus-Spektrumsstörung liege, was viele Probleme und bisher unerklärliche Sonderbarkeiten in meinem Leben als Kind, Jugendliche und junge Erwachene erklärt.

Und jetzt bin ich dafür bereit, wie viele andere mit dem Thema an die Öffentlichkeit gehen und meinen Blog sichtbar machen, weil es nicht mehr nur eine Selbstdiagnose ist.

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